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Der Mensch erreichte längst den Mond (Gedicht von Friedrich Morgenroth)

  • Veröffentlicht am 7 September 2013
Der Mensch erreichte längst den Mond; er wird noch mehr bewirken. Der Weltenschöpfer aber thront in höheren Bezirken. Lebendig spürt ihn der bestimmt, wer fromm ihn sich zu Herzen nimmt. Friedrich Morgenroth
Dieses Gedicht von Friedrich Morgenroth verdeutlicht, dass die größten Taten von uns Menschen doch klein und unbedeutend zu Gottes Wirken sind. Jan-Hein Staal schreibt in seinem Artikel "Von oben" (2008 im Monatsblatt "Verborgene Schätze" erschieben) über den Unterschied zwischen Gottes und unseren Gedanken: Von oben Gott ist droben im Himmel und er hat alle Weisheit und den völligen Überblick. Er hat seine Pläne und er hat lange Linien. „Sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken“, sagte Gott zu Jesaja. Jes. 55, 9. Ein Mensch ohne Gottes Wort und ohne Gottes Geist ist von der Erde und somit irdisch. Dann denkt man irdisch, redet irdisch und reagiert irdisch. Dann bedeutet das, was die Augen sehen und die Ohren hören, so viel. Das bestimmt dann, wie man über seine Mitmenschen denkt und mit ihnen umgeht. Man wird von der Weisheit von unten gesteuert und von seinen eigenen Sinnen gelenkt. „Denn Gott ist im Himmel und du auf Erden. Darum lass deiner Worte wenig sein.“ Pred. 5, 1. Salomo verstand zu seiner Zeit im Alten Testament, dass man nicht so schnell denken sollte, dass man alles versteht und alles und alle beurteilen kann - und dass man darum nicht schnell mit seinem Munde sein sollte. [...] Wie nahe liegt es, dass Neid, Vorwürfe und Bitterkeit usw. einem Gedanken ins Herz geben und Worte in den Mund legen. „Steig auf einen hohen Berg; Jerusalem, du Freudenbotin...“ war die Ermahnung an den Propheten Jesaja, damit er die Rede Gottes für Israel hören konnte (Kap. 40, 9). Wie wichtig es doch auch für uns ist, dass wir hinaufsteigen und mit den Gedanken und der Weisheit Gottes in Verbindung kommen. „Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.“ Kol. 3, 1-2. „Die Weisheit aber von oben her ...“ Jak. 3, 17. Ja, es ist notwendig und es ist möglich, dass etwas durch unsere Gedanken dringt und scheidet. Wir müssen aufmerksam sein, damit wir uns gegenüber dem verschließen können, was von der Welt kommt. Und wir müssen gegenüber der Weisheit von oben, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes, sehr aufmerksam sein, damit wir mit den Gedanken Gottes in Verbindung und auf Wellenlänge kommen. Dann wird das, was von oben kommt, unsere Gedanken, unsere Worte und unser Verhalten mehr und mehr bestimmen. Es ist klar, dass dies für uns selbst und auch für die Menschen, mit denen wir zu tun haben, von großem Nutzen und zu großem Segen ist. © Copyright Stiftelsen Skjulte Skatters Forlag

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