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Ein feste Burg ist unser Gott

  • Veröffentlicht am 30 Oktober 2013
Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen. Martin Luther
Was für ein trostvolles Lied von Martin Luther! In Gottes Burg braucht man keinen Feind zu fürchten. Wenn der "alt böse Feind" mit Macht, List und grausam Rüstung kommt und einem allen Mut rauben will oder einen mit negativen Gedanken über andere gar verschlingen will, dann ist Gottes Burg - sein Wort - die einzige Festung, die bestehen kann. Mit der eigenen Willenskraft oder Vernunft unterliegt man ihm früher oder später aber Gottes "Wehr und Waffen" haben noch nie eine Schlacht verloren. Ein "Wörtlein" - ein Wort Gottes - als Waffe genügt, um den Feind zu besiegen. Wie sicher und geborgen dieses Leben doch ist!

Hier gibt es das ganze Kirchenlied von Martin Luther:

Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen. Er hilft uns frei aus aller Not, die uns jetzt hat betroffen. Der alt böse Feind mit Ernst er’s jetzt meint; groß Macht und viel List sein grausam Rüstung ist, auf Erd ist nicht seinsgleichen. Mit unsrer Macht ist nichts getan, wir sind gar bald verloren; es streit’ für uns der rechte Mann, den Gott hat selbst erkoren. Fragst du, wer der ist? Er heißt Jesus Christ, der Herr Zebaot, und ist kein andrer Gott, das Feld muss er behalten. Und wenn die Welt voll Teufel wär und wollt uns gar verschlingen, so fürchten wir uns nicht so sehr, es soll uns doch gelingen. Der Fürst dieser Welt, wie sau’r er sich stellt, tut er uns doch nicht; das macht, er ist gericht’: ein Wörtlein kann ihn fällen. Das Wort sie sollen lassen stahn und kein’ Dank dazu haben; er ist bei uns wohl auf dem Plan mit seinem Geist und Gaben. Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib: lass fahren dahin, sie haben’s kein’ Gewinn, das Reich muss uns doch bleiben.

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